Sonderforschungsbereich präsentiert hybride Bauteile

Ein hybrides Kegelrad direkt nach dem Schmieden. (Foto: IFUM)

SFB 1153 | Experten vom Sonderforschungsbereich „Tailored Forming“ beschäftigen sich mit neuen Methoden zur Fertigung hybrider Bauteile, die die Vorteile verschiedener Materialien kombinieren. Vom 23. bis zum 27. April werden rund vierzig Exponate auf der Hannover Messe ausgestellt.

Hybride Bauteile bestehen aus verschiedenen Materialien und kombinieren deren werkstoffspezifische Vorteile. So können zum Beispiel durch die Kombination von Stahl und Aluminium hochfeste und trotzdem leichte Bauteile erzeugt werden. Im Rahmen des Sonderforschungsbereichs (SFB) 1153 erforschen rund vierzig Experten aus zehn verschiedenen Instituten, wie bereits gefügte Halbzeuge aus verschiedenen Werkstoffkombinationen eingesetzt und im nächsten Schritt gemeinsam umgeformt werden können. Bisher werden die verschiedenen Materialien erst während der Umformung oder am Ende der Fertigungskette gefügt. Durch das neue Verfahren können die Funktionalität, die Dauerfestigkeit und die mechanischen Eigenschaften positiv beeinflusst werden.

Ergebnisse zum Anfassen

Auf der Hannover Messe vom 23. bis 27. April präsentieren die Mitarbeiter des SFB in Halle 2, Stand B08 etwa vierzig hybride Demonstratorbauteile - darunter zum Beispiel hybride Kegelräder, Lagerbuchsen und Wellen. Im Gespräch mit den Experten können sich Besucher über die Exponate informieren sowie Herausforderungen und weitere Entwicklungspotentiale diskutieren.

von Anna Chugreeva

Bildergalerie zu diesem Artikel

  • Ein hybrides Kegelrad direkt nach dem Schmieden. (Foto: IFUM)
  • Die Fügezone des hybriden Kegelrades im Schnitt. (Foto: IFUM)
  • Reibschweißen von Stahl und Aluminium. (Foto: IFUM)
  • Induktive Erwärmung eines Stahl-Aluminium-Halbzeugs. (Foto: IFUM)