Dr.-Ing. Oliver Suttmann erhält WLT-Preis für Laserforschung

Professor Dr.-Ing Michael Schmidt (links), Präsident der Wissenschaftlichen Gesellschaft Lasertechnik e.V., überreicht den WLT-Preis an Dr.-Ing. Oliver Suttmann. (Foto: LPT, Felix Tenner)

LZH | Laser-Technologien abseits der klassischen Metallbearbeitung entwickelt Dr.-Ing. Oliver Suttmann als Abteilungsleiter am Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH). Für seine Forschung wurde er mit dem WLT-Preis der Wissenschaftlichen Gesellschaft Lasertechnik e.V. (WLT) ausgezeichnet.

Faserverbundwerkstoffe für den Leichtbau, Glas und Dünnschichtsysteme: Diese Werkstoffe mit dem Laser zu bearbeiten ist anspruchsvoll. Dr.-Ing. Oliver Suttmann entwickelt dafür seit zehn Jahren innovative Technologien: Zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am LZH und seit 2013 als Leiter der Abteilung Produktions- und Systemtechnik. Für seine Arbeit hat er nun den WLT-Preis erhalten, der jährlich für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der angewandten Laserforschung verliehen wird. Dotiert ist der Preis mit 5.000 Euro.

„Oliver Suttmann hat bereits in seiner Dissertation unter Beweis gestellt, dass er komplexe fertigungstechnische Fragestellungen auf wissenschaftlicher Basis behandeln und lösen kann“, erklärte WLT-Präsident Professor Dr.-Ing. Michael Schmidt in seiner Laudatio. „Diese Fähigkeit bringt er nun erfolgreich als Leiter einer komplett drittmittelfinanzierten Abteilung ein und treibt so die wissenschaftliche Weiterentwicklung auf dem Gebiet der Lasermaterialbearbeitung voran.“

Ideales wissenschaftliches Umfeld Hannover

„Der einzelne Mensch wird erst durch ein herausragendes Umfeld zu einem herausragenden Werkzeug. In Hannover ist dieses Umfeld durch seine Institutionen gegeben“, sagte Suttmann in seiner Dankesrede. „Die Vernetzung des LZH mit dem Produktionstechnischen Zentrum Hannover und dem Hannoverschen Zentrum für Optische Technologien bietet dafür optimale Bedingungen. Gerade auch die Sonderforschungsbereiche 653 Gentelligente Bauteile und 123 Planare optronische Systeme ermöglichen eine weitreichende und produktive Zusammenarbeit.“

Dr.-Ing. Oliver Suttmann hat Maschinenbau an der Universität Rostock und der Leibniz Universität Hannover studiert und 2007 mit Diplom-Ingenieur abgeschlossen. 2013 wurde er an der Leibniz Universität Hannover im Fachbereich Maschinenbau promoviert. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr.-Ing. Ludger Overmeyer. Seine Dissertation zum Thema „Laserverfahren zur Strukturierung von metallischen Dünnschicht-Dehnungssensoren" wurde mit dem Schaeffler Innovation Award ausgezeichnet. 

von Patricia Fischer

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