20 Jahre Arbeitskreis Werkzeug- und Formenbau

Vom Spritzguss bis zur additiven Fertigung: Der Arbeitskreis Werkzeug- und Formenbau bietet die Gelegenheit, sich auszutauschen. (Foto: Moreno Soppelsa - Fotolia.com)

IPH | „Werkzeugbau im Wandel der Zeit“ – unter diesem Motto feiert der Arbeitskreis Werkzeug- und Formenbau (AKWZB) sein 20-jähriges Bestehen. Die Jubiläumsfeier findet am 27. September 2017 im Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH statt.

Zu Gast ist auch einer der Gründer des AKWZB: Professor Dr. Hans Kurt Tönshoff spricht über "20 Jahre Erfahrungsaustausch im Arbeitskreis Werkzeug- und Formenbau". Außerdem stehen Fachvorträge aus der Industrie sowie eine Podiumsdiskussion auf dem Programm - und die Teilnehmer besichtigen das Technikum der Engel Deutschland GmbH in Isernhagen, die unter anderem Spritzgießmaschinen herstellt. 

Branchennetzwerk für Unternehmen des Werkzeug- und Formenbaus

Seit 20 Jahren bringt der Arbeitskreis Werkzeug- und Formenbau Experten aus Industrie und Wissenschaft zusammen. Gegründet wurde das Branchennetzwerk 1997 am Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH von Professor Tönshoff, der damals der Geschäftsführung angehörte, und seiner Doktorandin Kirsten Tracht, die inzwischen selbst Professorin an der Universität Bremen ist. 

Damals wie heute besteht der Arbeitskreis aus knapp 20 Unternehmen aus ganz Deutschland, vom mittelständischen Werkzeugbauer bis zum internationalen Konzern. Unterstützt wird der Arbeitskreis seit seiner Gründung vom VDMA - Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. 

Digitalisierung und neue Fertigungsverfahren verändern die Branche

Dreimal pro Jahr treffen sich die Arbeitskreis-Mitglieder zum Erfahrungsaustausch, zu Fachvorträgen und Diskussionsrunden. Die Treffen bieten die Gelegenheit, neueste Entwicklungen kennenzulernen - denn der Werkzeugbau hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten stark verändert. Unternehmen stellen zunehmend individuelle Produkte in Kleinserien her, dadurch werden auch komplexere Werkzeuge und Formen benötigt. Zudem revolutionieren neue Technologien die Branche - von der Additiven Fertigung über Leichtbauverfahren bis hin zur Digitalisierung und zu intelligenten Werkzeugen. 

"Die Digitalisierung bietet riesige Chancen, auch für eine Traditionsbranche wie den deutschen Werkzeug- und Formenbau", sagt Benjamin Küster, Leiter des Arbeitskreises Werkzeug- und Formenbau (AKWZB). "Unser Ziel ist es, Unternehmen diese Chancen aufzuzeigen." 

Veranstaltung für Mitglieder und interessierte Unternehmen

Zur Jubiläumsfeier sind nicht nur Mitglieder des Arbeitskreises Werkzeug- und Formenbau eingeladen, sondern auch Führungskräfte aus Unternehmen, die das Netzwerk unverbindlich kennenlernen wollen. Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, 27. September 2017, um 9 Uhr im IPH, Hollerithallee 6, 30419 Hannover. Am Vorabend ist bereits ein gemeinsames Abendessen und eine Stadtführung geplant.

Das vollständige Programm und das Anmeldeformular finden sich unter www.akwzb.de/de/termine-und-anmeldung/arbeitskreistreffen. Anmeldeschluss ist der 20. September 2017. 

von Susann Reichert

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  • Vom Spritzguss bis zur additiven Fertigung: Der Arbeitskreis Werkzeug- und Formenbau bietet die Gelegenheit, sich auszutauschen. (Foto: Moreno Soppelsa - Fotolia.com)

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  • Dreimal pro Jahr bringt der Arbeitskreis Werkzeug- und Formenbau (AKWZB) Branchenvertreter und Wissenschaftler zusammen. (Video: Philipp Cartier, IPH)
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