Fortbildung zu modernen Beschichtungsverfahren in Witten

Das atmosphärische Plasmaspritzen gilt als das flexibelste aller thermischen Beschichtungsverfahren. Insbesondere für das Auftragen von keramischen Schutzschichten ist dieses Verfahren, aufgrund der hohen Schmelztemperaturen der Keramiken, prädestiniert. (Foto: FORTIS)

IW | Der Geschäftsbereich Füge- und Oberflächentechnik (FORTIS) des Instituts für Werkstoffkunde bietet in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) am 6. und 7. November 2018 das Fortbildungsseminar „Moderne Beschichtungsverfahren“ an.

Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Hans Jürgen Maier und Apl. Prof. Dr.-Ing. habil. Kai Möhwald lädt das FORTIS in Kooperation mit der DGM interessierte Ingenieure und Techniker aus den Bereichen Entwicklung, Konstruktion und Fertigung am 6. und 7. November 2018 zum Seminar "Moderne Beschichtungsverfahren" im Parkhotel Witten ein. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, das Potenzial von Oberflächenschutzschichten und Beschichtungsverfahren für ihren Arbeitsbereich abschätzen zu können, damit die Beschichtungstechnologie integraler Bestandteil in der Entwicklung, Konstruktion und Fertigung wird.

Beschichtungstechnologien im Fokus

Die Anforderungen an Bauteiloberflächen steigen ständig. Oberflächen, die zum Beispiel tribologischen Beanspruchungen standhalten sollen oder auch spezielle Eigenschaften hinsichtlich Wärmeleitfähigkeit, elektrischer Leitfähigkeit beziehungsweise des optischen Verhaltens aufweisen sollen, sind im Allgemeinen nur mit Hilfe von Beschichtungsverfahren zu realisieren. Besondere Bedeutung wird dabei der Verbindung von Prozess- und Werkstofftechnik im Hinblick auf das Herstellen anforderungsgerechter Schichten beigemessen. Praktische Vorführungen an den Beschichtungsanlagen und Workshops zu speziellen Themen der behandelten Beschichtungsverfahren ergänzen die Fortbildungsvorträge.

Workshop der Fortbildung im FORTIS

Im Rahmen der Fortbildung werden Beschichtungsanlagen und -prozesse des FORTIS in Witten besichtigt. Die wissenschaftlichen Schwerpunkte des FORTIS liegen in den Bereichen Beschichtungs-, Oberflächen- und Löttechnologie. Auf diesen Gebieten werden dort sowohl grundlagen- und anwendungsorientierte öffentlich geförderte Forschungsvorhaben als auch industrielle Entwicklungsdienstleistungen durchgeführt.

von Manuel Rodriguez Diaz

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  • Das atmosphärische Plasmaspritzen gilt als das flexibelste aller thermischen Beschichtungsverfahren. Insbesondere für das Auftragen von keramischen Schutzschichten ist dieses Verfahren, aufgrund der hohen Schmelztemperaturen der Keramiken, prädestiniert. (Foto: FORTIS)
  • Durch die Physical Vapor Deposition-Technologie (PVD) lassen sich verschleißfeste Dünnschichten im Mikrometerbereich auf Materialien unterschiedlichster Qualitäten aufbringen. (Foto: FORTIS)
  • Verschleiß- und korrosionsbeständige Oberflächen sind für Maschinenteile in vielen Bereichen der Industrie erforderlich. Das Hochgeschwindigkeitsflammspritzen bietet hier Lösungen, beispielsweise durch Hartmetallbeschichtungen mit hoher Dichte. (Foto: FORTIS)