Zukunftstag lockt 140 Schülerinnen und Schüler ins LZH und PZH

Im LZH wird Physik auch mit Gummibärchen erklärt. (Foto: LZH)

LZH/PZH | Wissenschaft fasziniert doch: Die Zukunftstage im Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) und im Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH) waren wieder früh ausgebucht. Staunend erfuhren die Kinder dort, wie man mit Lasern in den eigenen Fingernagel blickt oder Greifer konstruiert.

Die CO2-Laserschneidanlage im Versuchsfeld des LZH ist beeindruckend: Es zischt und blitzt und schon fallen die Schlüsselanhänger aus dem Blech. Ähnlich schnell wird der Anhänger an der nächsten Station personalisiert. Wen das noch nicht beeindrucken kann, der kann sich seinen Fingernagel von innen ansehen – ohne Verletzungen natürlich.

Viele Wege führen ins LZH

Physik, Ingenieurwissenschaften, Technik, Biologie oder Nanotechnologie – so vielfältig wie die Einsatzmöglichkeiten des Lasers sind auch die Berufsbilder am LZH. Wie der Weg ins LZH aussehen kann und was es heißt, dort zu arbeiten und zu forschen, berichteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Wem der Zukunftstag am 27. April 2017 Lust auf mehr gemacht hat, kann mit einem Schulpraktikum, dem Freiwilligen Wissenschaftlichen Jahr (FWJ) oder dem Niedersachsen-Technikum auch für längere Zeit in die Arbeit am LZH reinschnuppern. „Wir geben gerne unsere Begeisterung für die Lasertechnik an den Nachwuchs weiter“, fasst Klaus Ulbrich, Geschäftsführer des LZH, zusammen.

Zukunftstag am PZH: Der Funke springt hier über

Auch am PZH steckte der Zukunftstag für 70 Kinder und Jugendliche voller neuer Eindrücke: Im Hörsaal erfuhren sie noch gemeinsam, was überhaupt den Unterschied ausmacht zwischen Studium und Schule – und was, im Großen und Ganzen, am PZH so vor sich geht. Ein Team älterer Teilnehmer verabschiedete sich anschließend in die Parallelwelt des PZH-Reinraums.

Die anderen starteten in kleinen Gruppen ihre Entdeckungsreise durch die Produktionstechnik: Sie lernten alles über Greifer und konstruierten selbst welche, sie klebten sich Sensorpunkte an und konnten damit verfolgen, wie sich ihr Skelett bei Bewegungen verhält. Sie konnten Bilder und Operationen im Nanobereich bewundern, ein Fünfachs-Bearbeitungszentrum beim geschickten Geduldsspiel beobachten, ihre Namen an der Laserschneidanlage in Kunststoff verewigen und nicht zuletzt Flaschenöffner umformen und Einkaufschips prägen.

„Bei vielen ist wirklich der Funke übergesprungen“, sagt Organisatorin Johanna Fahlbusch von der TEWISS GmbH am PZH. „Das hat man gemerkt – und einige Eltern haben diesen Eindruck per Mail später bestätigt.“

von Silke Kramprich und Julia Förster

Bildergalerie zu diesem Artikel

  • Im LZH wird Physik auch mit Gummibärchen erklärt. (Foto: LZH)
  • „Welche Arten von Greifern kennt ihr?“ – das ist der Einstieg in die Montagetechnik. (Foto: Menzel)
  • Umformtechnik zum Anfassen: Kinder prägen ihre eigenen Einkaufswagenchips. (Foto: Fahlbusch)
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