Professor Dr. Calà Lesina wird ein Teil von PhoenixD

Professor Dr. Antonio Calà Lesina (Foto: Paul St George, University of Ottawa)

ITA/HOT | Seit dem 1. Juli 2020 hat das Team des Exzellenzcluster PhoenixD ein neues Gesicht: Professor Dr. Antonio Calà Lesina ist im Resort Optisches Design und Multiphysics Simulation tätig. Das Thema „Nanostrukturen“ begleitet ihn schon einen großen Teil seiner internationalen Karriere.

Im Jahr 2019 wurden der Leibniz Universität Hannover (LUH) insgesamt mehr als 20 Tenure-Track-Professuren bewilligt. 25 Bewerber gab es allein auf die Ausschreibung um die Tenure-Track-Professur im Resort Optisches Design und Multiphysics Simulation. Einer hat sich durchgesetzt: Professor Dr. Antonio Calà Lesina. Er arbeitet am Hannoverschen Zentrum für Optische Technologien (HOT) und ist zusätzlich dem Institut für Transport- und Automatisierungstechnik (ITA) der Fakultät Maschinenbau zugeordnet.

Beindruckender Bildungsweg

Seit vielen Jahren beschäftigt sich Professor Calà Lesina mit Nanostrukturen. Seinen Ph.D. an der Universität Trient im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik absolvierte er zum Thema "Simulation von plasmonischen Nanostrukturen und photonischen Kristallen". Auch danach gerieten sie nicht aus seinem Blickfeld: Während seiner fast siebenjährigen Postdoc-Anstellung an der kanadischen University of Ottawa beschäftigte er sich mit der Simulation von optischen Effekten in Nanostrukturen. Dabei hat er viele Veröffentlichungen für international rezensierte Zeitschriften geschrieben.


Seine erfolgreiche Karriere zeichnete sich schon früh ab. Nach einem Abitur mit Bestnote an einem mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasium im sizilianischen Capo D'Orlando, studierte Professor Calà Lesina im Bachelor Elektrotechnik an der Universität Catania. Dieses Studium schloss er ebenso wie sein anschließendes Masterstudium in Nachrichtentechnik mit der Bestnote ab.

Tätigkeit im Rahmen von PhoenixD

Mit Professor Calà Lesina bekommt das Team des PhoenixD Unterstützung im Bereich Wellenoptik. Seine ausgeprägte Kompetenz im Bereich der Großsimulation von Licht-Materie-Wechselwirkungen im Nanobereich mit Supercomputern, internationale Tätigkeiten und ein ausgeprägtes theoretisches Wissen in diesem Bereich machen ihn zu einer idealen Verstärkung. Seine Professur ist am HOT angesiedelt, zunächst wird sich sein Büro allerdings im ITA befinden. Davon profitiert auch der wissenschaftliche Nachwuchs des ITA. Im weiteren Verlauf seiner Tenure-Track-Professur wird sich sein Arbeitsumfeld in das House of Optics verlagern, das sich derzeit noch in der Planung befindet: Hier werden alle Wissenschaftler von PhoenixD gemeinsam forschen.

Wissenschaftler mit Lehrerfahrung

Seine Begeisterung für die Forschung möchte Professor Calà Lesina auch in Hannover weitergeben: An der LUH soll er zukünftig die englischsprachige Vorlesung "Optical properties of micro and nano structures" halten. In der Lehre konnte er schon Erfahrung sammeln, da er nach seinem Ph.D. ein Jahr an zwei italienischen Fachoberschulen als Lehrer tätig war. Er unterrichtete Elektrotechnik, Telekommunikation und Robotik.

von Sebastian Leineweber

Bildergalerie zu diesem Artikel

  • Professor Dr. Antonio Calà Lesina (Foto: Paul St George, University of Ottawa)
Diese Webseite nutzt Cookies, um Ihnen die bestmögliche Funktionalität zu gewährleisten. Sie stimmen der Verwendung von Cookies zu, indem Sie unsere Webseite ohne Änderung der Einstellungen nutzen. (Datenschutzerklärung)